Schutzkonzepte

Seit 2010 nehmen die Presseberichte kein Ende: Kinder erlebten sexuellen Missbrauch dort, wo sie geschützt, gestärkt und gefördert werden sollten. Sorgt sie das? Mich auch!

 

Ein Schutzkonzept wirkt präventiv und unterstützt Sie im Krisenfall.

 

Es schützt die Kinder von Ihnen betreuten Kinder, weil Sie sich in Ihrer Organisation mit folgenden Fragen beschäftigen:


Möchte das Kind von mir berührt werden, was tut ihm gut? Was mag es nicht? Was braucht es in diesem Moment? Welche Rechte hat es? Was begünstigt Gewalt?


Dadurch nehmen alle Beteiligten und Engagierte feinfühliger wahr, was Kinder brauchen und wo persönliche und pädagogische Grenzen sind. Sie erkennen eher Hinweise darauf, dass ein Kind Gewalt erlebt und Kindern glauben ihnen. Sie entwickeln eine Kultur in der Grenzen geachtet werden. Menschen, die Kinder verletzen wollen werden abgeschreckt.

So schützen Sie die Kinder.


Manchmal werden Betreuende, (pädagogische) Fachkräfte, Trainer/innen, Lehrende oder andere Engagierte laut, grob oder gar aggressiv. Für Kinder erfahren dann Gewalt. Zwischen ihnen und Erwachsenen herrscht immer ein Machtgefälle. Deshalb sind sexuelle Handlungen zwischen ihnen gesetzlich verboten. Kinder sind von den sie Betreuenden abhängig. Werden diese übergriffig, müssen Kinder wissen, wo und wie sie sich beschweren können. Das fällt ihnen leichter, wenn sie erleben, dass sie mitentscheiden und mitbestimmen können.


So stärken Sie die Kinder.


Der Krisenplan des Schutzkonzeptes gibt an, was Sie und Ihren Engagierten zu tun haben, wenn ein Verdacht vorliegt: Wie schützen und unterstützen Sie das Kind? Wie sprechen Sie dem oder der Verdächtigen und wie geht es weiter? Wen müssen Sie wie informieren? Was ist sonst noch zu tun? Wie arbeiten Sie den Fall später auf?

 

Das Schutzkonzept erarbeiten Sie gemeinsam und passen es an Ihre Organisation an. Nur dann wird es von allen umgesetzt. Es beinhaltet folgende Teile:

  • Analyse der Risiko- und Schutzfaktoren
  • schützende Organisationskultur
    • Verhaltenskodex
    • Prävention bei der Auswahl, Einstellung und Leitung von Mitarbeitern/-innen
    • Partizipation
  • Beschwerdemöglichkeiten
  • Krisenplan

 

Qualitätskriterien:

Ihr Schutzkonzept schützt und unterstützt Sie, wenn es

  • alle aufgeführten Teile beinhaltet,
  • auf einer Risikoanalyse basiert,
  • gemeinschaftlich erstellt wurde,
  • sich jeder ganz einfach beschweren kann,
  • offen einsehbar ist,
  • gründlich dokumentiert wird,
  • regelmäßig überarbeitet und verbessert wird,
  • unabhängig von einzelnen Personen umgesetzt und gepflegt wird.

Was bringt Ihnen ein Schutzkonzept?

 

  • Klare und nützliche Strukturen beugen einem Missbrauch vor. Sie erhöhen den Schutz der von Ihnen betreuten Kinder und Jugendlichen.
  • Sie, Ihre Mitarbeiter/innen, alle Engagierten und Ihre Führungskräfte wissen, wie sie im Verdachtsfall handeln müssen. Der Ruf Ihrer Organisation bleibt trotz Krise gewahrt.

Der "Runde Tisch Sexueller Kindesmissbrauch…" fordert in seinem Abschlussbericht: Jugendhilfe-Einrichtungen sollen nur dann finanziell gefördert werden, wenn sie ein Schutzkonzept erarbeitet und umgesetzt haben. Einige Jugendämter setzen dies bereits um.


Ein Schutzkonzept ist ein Signal an alle Anspruchsgruppen Ihrer Organisation:

  • Tatgeneigte werden abgeschreckt!
  • Kinder fühlen sich sicher und können sich entfalten!
  • Eltern vertrauen der Organisation!
  • Mitarbeiter/innen sind motiviert, weil sie unterstützt werden und konstruktiv mit Fehlern umgegangen wird!
  • Kooperationspartner und Geldgeber erkennen, dass sich die Arbeit an den Rechten und Bedürfnissen der Kinder orientierte!

Wer braucht ein Schutzkonzept?

 

Es gab und gibt immer wieder Berichte sexuellen Missbrauchs. Sie zeigen, dass es in jeder Organisation, die mit Kindern und Jugendlichen arbeitet, Menschen gibt, die ihre eigenen Bedürfnisse auf Kosten der Kinder befriedigen. Das betrifft:

  • Jugendhilfeeinrichtungen, in öffentlicher oder freier Trägerschaft, Non-Profit-Organisation oder gewinnorientiert
  • Sportvereine und -schulen, Schwimmschulen
  • Musikschulen
  • Schulen
  • Jugend- und Familienbildungseinrichtungen
  • Anbieter von Jugendfreizeiten
  • usw.

Ihre Organisation soll die betreuten Kinder noch besser schützen? Sie wollen Ihren Mitarbeitern/-innen darin unterstützen sicherer mit möglicher Gewalt innerhalb ihrer Einrichtung umzugehen?

 

Melden Sie sich bei mir und vereinbaren Sie eine kostenlose Erstberatung für Ihre Organisation!

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